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Projekt - APABENA in Kigali, Ruanda PDF Drucken E-Mail

Projekt „APABENA"

 

Ausbildungszentrum in der Gemeinde Kinamba, Stadt Kigali

 

1994 Sommer-Herbst

Bildung einer freien Elterninitiative

70 ruandische Familien nehmen 113 Kriegswaisenkinder in ihre Familien auf.

1995 Frühjahr

Beratung über Hilfsmöglichkeiten

Sprecher: St. Kamanda, ein in Trier ausgebildeter Ruandese, der seit Winter 1994/95 im Koordinationsbüro in Kigali tätig ist.

1995/96

Suche eines Grundstückes zum Bau eines Zentrums-Treffpunkt für die Eltern, die Waisenkinder in ihren Familien aufgenommen haben.

Finanzierung durch das Ruanda Komitee Trier (ca. 5000 qm)

1996

Planung- Genehmigungsverfahren des 1. Bauabschnitts.

1997 Frühjahr 97

Bau eines Hauses zur Alphabetisierung- Betreuung- Ausbildung der Kinder (Mitglieder leisten die Ausbildungsarbeit ehrenamtlich)

1997

Erweiterung des Hauses mit Einrichtung einer Schneiderei für Mädchen, Schreinerei für Jungen (mit je 12-15 Plätzen). Kauf von Maschinen, z. B. Sägen, Hobelmaschinen, Drehbank, etc. und Werkzeug

1998

Ankauf weiterer Parzellen ca. 8000 qm und Bau einer Stützmauer, Zisterne etc.

Ankauf von 2 Teigknetmaschinen und deren Transport nach Ruanda,

Verabschiedung der 1. Ausbildungsjahrgänge (Schneiderinnen, Schreiner)

1999

Neubau eines Bäckereigebäudes (Backstube, Lager, Öfen und Ladenlokal)

Neubau einer Holzlagers

Eintrag der Grundstücke ins Grundbuch der Gemeinde

2000/01

Komplettierung der Einfriedung mit Tor und Zufahrt, Bau einer Pförtnerloge

Einrichtung einer Imkerei

Gartenanlagen

2002/03

Neubau eines Studentenwohnheims mit 12 Zimmern, Nasszellen.

Neubau eines Tagungsgebäudes mit Esssaal, Küche, Lager.

Für dieses Projekt wurden erstmals vom Ruanda Komitee Trier auch Finanzmittel des Landes Rheinland-Pfalz beantragt.

 

2003 Bau eines Bürogebäudes mit Ausstellungsräumen für Möbel, Oberbekleidung sowie ein Brautkleidverleih.

2004 Bau einer Gesundheitsstation mit Wöchnerinnenabteilung und einer Pharmazie.

2005 Einrichtung einer Vorschule für ca. 50 Kinder

2005/06 Bau einer Sportanlage für Hoch- und Weitsprung

In dem Projekt werden neben der Aufgabe der Alphabetisierung und Ausbildung heute etwa 50 Arbeitskräfte z. B. Büropersonal, Schneiderinnen, Schreiner. Bäcker, Verkäuferinnen, LKW-Fahrer, Wachpersonal sowie Hilfskräfte beschäftigt.

Die Einrichtung arbeitet in der Verwaltung hauptamtlich.

Die Elterninitiative mit Vorstand arbeitet ehrenamtlich und leistet als Partner des Ruanda Komitee Trier eine sehr gute uns vertrauensvolle Arbeit.